Lorbeerschneeball, Mittelmeer-Schneeball, Viburnum tinus – Pflege & Schneiden

Lorbeerschneeball, Mittelmeer-Schneeball, Viburnum tinus

Steckbrief und Pflege-Infos öffnenschließen
Blütenfarbe
rosa, weiss
Standort
Halbschatten, Sonnig
Blütezeit
Februar, März, April
Wuchsform
aufrecht, buschig
Höhe
bis zu 150 Zentimeter hoch
Bodenfeuchte
mäßig feucht, frisch
pH-Wert
neutral, schwach sauer
Kalkverträglichkeit
Kalktolerant
Humus
humusreich
Giftig
Ja
Pflanzenfamilien
Moschuskrautgewächse, Adoxaceae
Pflanzenarten
Immergrüne Sträucher, Ziersträucher
Gartenstil
Ziergarten, Wohngarten

Lorbeerschneeball begeistert als ein Fest für die Sinne. Das sanft schimmernde, immergrüne Laub vertreibt die Tristesse aus dem winterlichen Garten. Im Spätwinter wecken die zierlichen, weißen Blüten mit verführerischem Duft die Vorfreude auf den Frühling, um sich im Sommer in schwarz-blauen Fruchtschmuck zu verwandeln. Diese Anleitung geleitet Sie praxisnah durch das fachgerechte Pflege-Programm des Viburnum tinus. Wie Sie das florale Schmuckstück gekonnt schneiden und wohlbehütet überwintern, lesen Sie hier.

Steckbrief

  • Pflanzenfamilie der Moschuskrautgewächse (Adoxaceae)
  • Gattung: Schneeball
  • Art: Lorbeerblättriger Schneeball (Viburnum tinus)
  • weitere Namen: Lorbeerschneeball, Mittelmeer-Schneeball, Immergrüner Schneeball
  • immergrüner Blütenstrauch oder kleiner Baum
  • beheimatet im Mittelmeerraum
  • Wuchshöhe in Kultur: 80 bis 150 cm, selten höher
  • Wuchsbreite: 60 bis 100 cm
  • trugdoldige, flache Blütenstände, 7 bis 10 cm groß
  • rosa oder karminrote Knospen und weiße, rosa überhauchte Blüten
  • dunkelgrüne, ledrige Blätter in elliptischer Form mit drüsig behaarter Unterseite
  • Blütezeit in wintermilden Lagen ab November, ansonsten von Februar bis April
  • stahlblaue bis blau-schwarze Steinfrüchte, giftig für Menschen
  • ideal für sonnige bis halbschattige Standorte
  • geeignet für nährstoffreichen, humosen und durchlässigen Gartenboden
  • kalktolerant, vorzugsweise ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert
  • bedingt winterhart bis – 10 Grad Celsius

Lorbeerschneeball wächst bis zu 150 Zentimeter hoch

Obschon die schmückenden Beeren für Menschen giftig sind, fungiert der Lorbeerschneeball (Mittelmeer-Schneeball) als kostbares Vogelnährholz und wichtige Bienenweide im naturnahen Garten.

Pflege

Richtige Pflege basiert auf verschiedenen Faktoren

Eingewandert aus den klimamilden Regionen des Mittelmeerraumes, reicht der Lorbeerblättrige Schneeball in seiner Konstitution nicht an die Robustheit einheimischer Gehölze heran. Dieses Defizit machen Sie wett mit einem austarierten Pflegeprogramm, das sich als Konglomerat diverser Faktoren zusammensetzt von gleichwertiger Relevanz. Wenn die folgenden Pflegemaßnahmen harmonisch ineinander greifen, erfüllt der Lorbeerschneeball die Hoffnungen auf die spätwinterliche Blütenpracht und ist vor Krankheiten gefeit.

Standort

Die umsichtige Wahl des Standortes zählt zu den Schlüsselfaktoren einer erfolgreichen Pflege. Im Fokus steht dabei die bedingte Winterhärte in Kombination mit den Licht- und Bodenverhältnissen.

An diesen Gartenplätzen fühlt sich der Immergrüne Schneeball gut aufgehoben:

  • sonnige bis halbschattige Lage, ohne pralle Sonne im Winter
  • idealerweise windgeschützt und warm
  • frischer bis feuchter Boden ohne Staunässe
  • reich an Nährstoffen, locker und gut durchlässig
  • mit einem pH-Wert von 5,5 bis 7,5

Substrat

Für die Kultivierung im Kübel kommt eine hochwertige Pflanzenerde in Betracht mit geringem Torfanteil. Angesichts des langsamen Wachstums, verweilt der Blütenstrauch mehrere Jahre im Substrat. Greifen Sie daher bitte zu einer strukturstabilen Erde, angereichert mit anorganischen Komponenten, wie Perlite oder Lavagranulat.

Lorbeerschneeball, Viburnum tinus ist bedingt winterhart bis minus 10 Grad Celsius

Gießen

Als Flachwurzler ist der Blütenstrauch auf eine kontinuierliche Wasserversorgung angewiesen. Stimmen Sie daher den Gießrhythmus auf die Witterung ab. Trocknet das Substrat an der Oberfläche an, geben Sie solange Wasser aus der Kannentülle, bis keine Feuchtigkeit mehr aufgenommen wird. Im Kübel ist die Sättigung des Substrats daran zu erkennen, dass Wasser aus der Bodenöffnung läuft. Beregnen Sie den Mittelmeer-Schneeball möglichst nicht, da feuchte Blätter eine willkommene Angriffsfläche für Pilz-Krankheiten sind.

Wie alle immergrünen Gehölze, verdunstet ein Lorbeerschneeball (Viburnum tinus) auch im Winter Feuchtigkeit. Kontrollieren Sie daher ganzjährig per Daumenprobe den Zustand der Erde. Bei trockenem, sonnigem Winterwetter ohne Schnee ist der Strauch von Frosttrocknis bedroht. Gießen Sie in diesem Fall an milden Tagen, wenn der Boden soweit aufgetaut ist, dass die Wurzeln wieder Wasser aufnehmen können.

Düngen

In Sachen Nährstoffzufuhr gibt sich der Immergrüne Schneeball unkompliziert. Ein organischer Dünger bringt im Herbst die Blühwilligkeit des Frühblühers in Schwung. Während der Wachstums- und Blütezeit arbeiten Sie daher Kompost, Hornspäne oder Rindenhumus auf der Wurzelscheibe ein und gießen nach.

Lorbeerschneeball, Viburnum tinus für sonnige und halbschattige Standorte

Von April bis September erstreckt sich ebenfalls die Nährstoffversorgung im Kübel. Verwenden Sie vorzugsweise einen Phosphor-betonten Flüssigdünger, da Stickstoff-reiche Volldünger lediglich das Blätterwachstum forcieren, was zulasten der Blüten verläuft. Sie unterstützen die Winterhärte, indem Sie die Düngergaben im Herbst zusätzlich mehrfach überbrausen mit Kalium-reicher Beinwell-Jauche.

Überwintern

Der Lorbeerblättrige Schneeball sowie seine Sorten werden den Winterhärte-Zonen 7 bis 8 a zugeordnet. Diese Kategorisierung impliziert, dass der Strauch bei Temperaturen zwischen – 9,5 und – 17,7 Grad Celsius winterhart ist. Unter dieser Prämisse ist in wintermilden Weinbauregionen die Kultivierung im Freiland problemlos möglich. In anderen Bereichen ist der Mittelmeer-Schneeball auf einen Schutz angewiesen, der sich nicht nur gegen Frost richtet, sondern zudem die pralle Wintersonne abhält.

So machen Sie es richtig:

  • rechtzeitig vor Einbruch des Winters die Wurzelscheibe mulchen mit Lauberde, Kompost und Nadelreisig
  • das immergrüne Blätterkleid umhüllen mit einem Wintervlies zum Schutz vor Prallsonne
  • bei mildem Winterwetter das Vlies entfernen, um die Blüte nicht zu behindern
  • ab und zu gießen an frostfreien Tagen
  • von Oktober/November bis März keinen Dünger verabreichen

Im Kübel ist der Lorbeerschneeball nicht winterhart. Räumen Sie das Gehölz daher im Spätherbst ein. Ein geeignetes Winterquartier ist hell und frostfrei. Wenn im zeitigen Frühjahr auch während der Nacht die Temperaturen nicht mehr unter – 5 Grad Celsius fallen, räumen Sie die Pflanze wieder aus. Befindet sich der Garten in einem der Weinanbaugebiete, kann der Kübel auf dem Balkon verweilen. Stellen Sie in diesem Fall das Gefäß auf Holz, packen es dick ein in Vlies und platzieren es vor der geschützten Südwand des Hauses.

Lorbeerschneeball ist eine kalktolerante Pflanze

Schneiden

Am richtigen Standort und mit artgerechter Pflege neigt ein Lorbeerschneeball (Viburnum tinus) nicht zur Vergreisung, sodass sich ein regelmäßiger Erhaltungsschnitt erübrigt. Da das Ziergehölz zugleich gut schnittverträglich ist, obliegt es Ihrer Einschätzung, ob überhaupt und in welchem Umfang Sie schneiden.

Da die kleinen Steinfrüchte giftig sind, sollten im Familiengarten zumindest die verwelkten Blütenstände konsequent ausgeputzt werden. Sofern Sie sich für einen Rückschnitt entscheiden, spielen der Zeitpunkt und die Schnittführung eine maßgebliche, da Sie sich ansonsten der hübschen Duftblüten berauben.

So verfahren Sie fachgerecht:

  • unmittelbar nach der Blütezeit alle verwelkten Blüten abschneiden
  • zu lange Zweige auf die gewünschte Länge einkürzen
  • die Schere stets oberhalb eines gesunden Blattpaares oder eines Blattknotens ansetzen
  • Totholz oder schwächliche Triebe auslichten
  • alle 3 bis 4 Jahre die beiden ältesten Triebe bodennah abschneiden (frühestens ab dem 5. Standjahr)

Die filigrane Behaarung auf der Unterseite der Blätter ist giftig. Die Drüsenhaare können Allergien auslösen, Augenjucken verursachen und die Atemwege reizen. Legen Sie bitte langärmelige Kleidung an und tragen eine Schutzbrille sowie einen leichten Atemschutz, wenn Sie den Lorbeerschneeball oder eine seiner Sorten schneiden.

Umpflanzen

Haben Sie Ihrem Lorbeerblättrigen Schneeball einen Standortwechsel verordnet, ist das Frühjahr der ideale Termin. Da der Blütenstrauch nur bedingt winterhart ist, wäre ein Zeitpunkt im Herbst mit einem hohen Ausfallrisiko behaftet. Das gilt insbesondere dann, wenn sich die Pflanze länger als 5 Jahre in der Erde befindet.

Die folgende Verfahrensweise hat sich in der Praxis bestens bewährt:

  • den Wurzelballen rundherum mit einem scharfen Spaten abstechen
  • der Radius entspricht dem Strauchdurchmesser in der oberen Hälfte
  • die Triebe mit einem Seil locker zusammenbinden
  • mit Spaten und Schaufel den Wurzelballen mit möglichst viel Erde ausgraben

Am neuen Standort heben Sie eine Pflanzgrube aus mit dem 1,5-fachen Durchmesser des Wurzelballens. Berücksichtigen Sie die Grubentiefe so, dass die bisherige Pflanztiefe beibehalten wird. Den Aushub vermischen Sie mit Kompost und Hornspänen, um die Verwurzelung zu unterstützen. Schlämmen Sie den umgepflanzten Strauch ein und mulchen mit Laub oder Kompost. Abschließend schneiden Sie den Mittelmeer-Schneeball so umfangreich zurück, dass Wurzel- und Blattmasse sich wieder in einem ausgeglichenen Verhältnis befinden.

Vermehren

Indem Sie Ihren schönsten Mittelmeer-Schneeball durch Stecklinge vermehren, erhalten Sie innerhalb kurzer Zeit vitale Jungpflanzen mit den wunderbaren Merkmalen ihrer Mutterpflanze.

So einfach gelingt es:

  • im Juni halb verholzte Kopfstecklinge schneiden mit einer Länge von 10 bis 15 cm
  • die unteren Blätter entfernen
  • jeden Steckling einsetzen in einen Topf mit abgemagerter Blumenerde oder Pikiersubstrat
  • am halbschattigen, warmen Standort regelmäßig wässern

Gut bewurzelte Jungpflanzen können Sie im Herbst einpflanzen. Von Vorteil ist eine helle, frostfreie Überwinterung, um den Nachwuchs im Frühjahr ins Beet oder den Kübel zu setzen.

Lorbeerschneeball mit vielen kleinen Blüten mit verführerischem Duft

Krankheiten

Eingewanderte Pflanzen unterliegen selbst am richtigen Standort und einer liebevollen Pflege dem Risiko von Krankheiten. Für den Lorbeerschneeball stellen vornehmlich die Blattfleckenkrankheit Septoria sowie Mehltau die größten Bedrohungen dar. Während bei ersterer natürliche Bekämpfungsmittel ins Leere laufen, hat sich gegen Mehltau ein traditionelles Hausmittel als wirksam erwiesen. So gehen Sie gegen diese Krankheiten vor.

Blattfleckenkrankheit (Septoria ssp)

Als sichtbares Symptom breiten sich auf den Blättern braune Nekrosen aus. Im weiteren Verlauf stirbt das Laub ab und fällt zu Boden. Unter den mehr als 1.000 Arten innerhalb der Septoria-Gattung befinden sich Erreger für jede nur denkbare Witterung, sodass der Befall ganzjährig erfolgen kann.

So handeln Sie richtig:

  • mit Blattflecken befallenes Laub großzügig abschneiden und verbrennen
  • die gesamte Pflanze behandeln mit einem Fungizid auf Basis des Wirkstoffs Difenoconazol

Echter Mehltau (Erysiphaceae)

Ihren Symptomen verdankt die Pilzkrankheit den Namen. Auf den Unter- und Oberseiten der Blätter erscheint ein mehliger Belag. Dieser färbt sich braun, das betroffene Blatt vertrocknet und fällt ab. Der Schönwetter-Pilz verursacht die größten Schäden bei sonnigem Sommerwetter oder schwül-feuchter Witterung mit Temperaturen um 20 Grad Celsius.

So bekämpfen Sie die Infektion:

  • das kranke Laub abschneiden und im Hausmüll entsorgen
  • aus  125 ml frischer Milch und 875 ml  Wasser eine Lösung herstellen
  • den betroffenen Viburnum tinus mit dem Milchwasser alle 2 bis 3 Tage tropfnass besprühen

Vorbeugend wässern Sie einen Mittelmeer-Schneeball möglichst nicht Überkopf, da auf trockenen Blättern die Erreger keine Angriffsfläche erhalten.

Schädlinge

Inmitten der Blütezeit schlagen diese zwei Schädlingsarten gnadenlos zu und zeigen sich unbeeindruckt davon, dass die Blätter giftig sind.

Schneeball-Blattkäfer (Pyrrhalta viburni)

Sie sind 4 bis 6 mm lang, braun gefärbt und haben sich auf Schneeball-Arten und Sorten spezialisiert. Das Dilemma nimmt bereits im August seinen Anfang, wenn die Weibchen ihre Eier in eine Vertiefung im Zweig ablegen, die sie zuvor aufgenagt haben. Im März/April schlüpfen die grünen, schwarz gepunkteten Larven und machen sich über die Blätter her. Erkennbar ist der Befall an Lochfraß am Laub.

So gehen Sie gegen die Plage vor:

  • alle mit Eiern besetzten Zweige abschneiden
  • mit Larven befallene Blätter ausputzen

Unter hohem Befallsdruck mit Insektiziden bekämpfen, wie  COMPO Triathlon Universal Insekten-frei AF oder ETISSO Schädlings-Stop AF.

Blattläuse

Es ist leider ein häufiges Bild im Frühsommer, dass ein Viburnum tinus übersät ist mit Blattläusen. Die stechenden und saugenden Schädlinge entziehen den Blättern den Saft und geben Honigtau als Abfallprodukt ab, woraufhin Krankheiten drohen, wie Sternrußtau. Mit einem alt bewährten Hausmittel bereiten Sie den Plagegeistern den Garaus.

Hierzu vermischen Sie 1 Liter Wasser mit 1 bis 2 Esslöffeln reiner Schmierseife und geben einen Schuss Spiritus hinzu. Mit dieser Lösung besprühen Sie die Unter- und Oberseiten der Blätter sowie die Blattachseln im Abstand von 2 bis 3 Tagen. Beenden Sie die Bekämpfung erst dann, wenn keine Blattlaus mehr zu sehen ist.

Schöne Sorten

Die zarten Pastellfarben der reinen Art bezaubern mit schlichter, zurückhaltender Natürlichkeit. Haben Sie ein Faible für kräftige Farben in Ihrem Garten, wünschen sich einen Viburnum tinus mit extra langer Blütezeit oder majestätischer Wuchshöhe? Dann stehen die folgenden Sorten zur Auswahl bereit.

Lorbeerschneeball mit zierlichen Blüten

Eve Price

  • wenn sich im Vorfrühling Christrosen, Schneeglöckchen und andere weiße Frühblüher in Szene setzen, sind Farbtupfer erwünscht
  • Eve Price trumpft auf mit karminroten Knospen, die sich zu rosa Blüten entfalten
  • die ovalen Steinfrüchte erscheinen in blau und färben sich im Herbst schwarz
  • Wuchshöhe: 150 bis 200 cm

Gwenllian

  • der Hybride wartet auf mit den eindrucksvollen Attributen der reinen Art, gepaart mit einem kompakten, aufrechten Habitus und einer extra langen Blütezeit
  • sein gemächliches Wachstum mit bescheidenen 5 bis 15 cm pro Jahr qualifiziert Gwenllian zum dekorativen Solitär im Vorgarten und in Rabatten
  • darüber hinaus setzt die Sorte im Kübel das ganze Jahr hindurch aparte Akzente auf dem Balkon, der Terrasse oder im Wintergarten
  • Wuchshöhe: 100 bis 150 cm

Exbury Form

  • neben den malerischen Vorzügen und einem zauberhaften Duft, punktet diese Sorte mit einer robusten Winterhärte
  • darüber hinaus erweist sich der Hybride als wuchsstark, ohne aufdringlich zu werden
  • bislang ist Exbury Form nur selten im Gartencenter anzutreffen und gilt als florale Rarität
  • Wuchshöhe: 150 bis 200 cm

French White

  • die stark wüchsige Liebhaber-Sorte trumpft auf mit einer verschwenderischen Blütenfülle in reinem Weiß
  • wo im Garten ausreichend Platzkapazität zur Verfügung steht, ist French White ein Gewinn für die kreative Gestaltung
  • Wuchshöhe: 150 bis 250 cm

Purpureum

  • dieser Mittelmeer-Schneeball liebt das Farbenspiel
  • die jungen Blätter gedeihen purpurgrün und kontrastieren wunderbar mit den rosaroten Knospen
  • entfaltet sich die rosa-weiße Blütenpracht, nimmt das Laub eine dunkelgrün-glänzende Farbe an mit einem Hauch von Purpur
  • Wuchshöhe: 100 bis 200 cm

Spirit

  • hier ist der Name Programm, denn die Sorte kommt mit floralem Temperament daher
  • wo die Rahmenbedingungen und die Pflege stimmen, beschert Spirit dem Gärtner die gleichzeitige Tracht von Blüten und Früchten
  • Wuchshöhe: 100 bis 150 cm

Weitere Sorten entstammen den fähigen Händen der Züchter. Allerdings sind diese nicht oder äußerst selten im Handel anzutreffen. Hierzu zählen ‚Little Bognor‘, der winterharte Lorbeerschneeball mit einer Blüte ab August, ‚Pink Prelude‘, die frostempfindliche Sorte oder ‚Variegatum‘, deren cremefarben panaschiertes Laubkleid nicht winterhart ist.