Echter Papyrus, Cyperus papyrus – Pflanzen, Pflege und Überwintern

Echter Papyrus, Cyperus papyrus

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Blütenfarbe
weiss, grün, braun
Standort
Sonnig, Vollsonne
Blütezeit
Juli, August, September
Wuchsform
aufrecht, buschig, mehrjährig, Staude
Höhe
bis zu 300 Zentimeter hoch
Bodenart
sandig, lehmig, kiesig
Bodenfeuchte
sehr feucht, nass
pH-Wert
sauer
Kalkverträglichkeit
Kalktolerant
Humus
k.A.
Giftig
Nein
Pflanzenfamilien
Sauergrasgewächse, Cyperaceae
Pflanzenarten
Ziergräser, Sumpfpflanzen, Teichpflanzen, Wasserpflanzen
Gartenstil
Wassergarten, Ziergarten

In der Antike hatte der Echte Papyrus große Bedeutung bei der Papierherstellung. Nachdem er seitdem fast in Vergessenheit geraten ist, erlebt er heute eine Renaissance als idyllische Zimmer- oder Gartenpflanze. Da die Papyruspflanze jedoch auf Fehler bei der Pflege sehr empfindlich reagiert, gilt es, ihr etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen und über ein paar grundlegende Bedürfnisse des Universaltalents Bescheid zu wissen. Welche das sind, haben wir für Sie zusammengestellt.

Steckbrief

  • botanischer Name: Cyperus papyrus
  • Gattung: Zypergrasgewächse (Cyperus)
  • gehört in die Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae)
  • andere Namen: Papyrusstaude, Papyrus, Echter Papyrus
  • ausdauernde krautige Pflanze
  • kahle, runde bis dreieckige Halme
  • doppeldoldiger, strahlenförmiger Blütenstand an bis zu 100 cm langen Stängeln
  • Blütezeit: Juli bis September
  • Früchte: matt braune Nussfrüchte (bis 1 mm lang)
  • Herkunft: Südeuropa, Südwestasien und Afrika
  • gehört heute zu den gefährdeten Arten
  • Wuchshöhe: bis 3 m
  • mehrjährig, aber nicht winterhart
  • nicht giftig

Standort

Die natürlichen Vorkommen der Papyruspflanze liegen vornehmlich in warmen Regionen mit hoher Bodenfeuchtigkeit. So kommt die Pflanze wild an Ufern von Flüssen (wie dem Nil), Südwestasien und auch Florida vor. Sie ist jedoch durch die zunehmende Verlandung inzwischen vom Aussterben bedroht. Das Sauergras liebt sonnige bis vollsonnige Standorte und ganzjährig warme Temperaturen.

  • Lichtbedarf: sonnig
  • hohe Luftfeuchtigkeit
  • feuchter Boden
  • verträgt auch große Hitze
  • Mindesttemperatur: 15 Grad
  • optimale Temperatur im Sommer: 20 – 30 Grad
  • windgeschützt
  • nicht winterhart
  • kleinwüchsige Sorten als Zimmerpflanze
  • darf im Sommer auf die Terrasse oder den Balkon
  • gerne auch als Uferbepflanzung für den Gartenteich (Flachwasserzone)

Echter Papyrus mit seinem strahlenförmigen Blütenstand

In seiner Heimat wird das Gras bis zu drei Metern hoch. Diese stattliche Größe erreicht Cyperus papyrus in der Wohnung aber nicht. Als Zimmerpflanze wird auch häufig das Zypergras, sogenannter Falscher Papyrus, angeboten, der sich in der Pflege jedoch leicht vom Echten Papyrus unterscheidet. So verträgt das Zypergras (Cyperus alternifolius) beispielsweise etwas niedrigere Temperaturen.

Boden

Für ein gesundes und kräftiges Wachstum der Papyrusstaude sind optimale Bodenverhältnisse ein wichtiger Grundstein. Je nachdem, ob die Pflanze in den Sommermonaten in den Gartenteich gepflanzt oder ganzjährig im Kübel kultiviert wird, unterscheidet sich das Substrat.

  • kalkarm
  • saurer pH-Wert-Bereich
  • gut durchlässig für Wasser und Luft
  • Teichkultur: reiner Kies und Sand, eventuell geringer Kompostanteil
  • Kübelkultur: Gemisch aus Komposterde und Sand
  • alternativ: Blumenerde, Kompost und etwas Lehm

Pflanzen

In der Regel wird Echter Papyrus bei uns wegen der fehlenden Kälteverträglichkeit nicht in den Garten ausgepflanzt, sondern im Kübel kultiviert. Sobald die Temperaturen dauerhaft über 15 Grad im Frühjahr ansteigen, kann die afrikanische Zierpflanze ins Freiland umsiedeln. Im Haus ist eine Pflanzung ganzjährig möglich. In den Gartenteich darf das Sauergras frühestens ab Mitte Mai, je nach Witterung auch erst ab Anfang Juni.

Echter Papyrus ist zur Uferbepflanzung geeignet

Pflege

Pflege im Gartenteich

Da der Papyrus nicht winterhart ist, setzt man die Sumpfpflanze am besten in einen großen Pflanzkorb, der im Winter in einen großen Kübel umquartiert werden kann. Im Gartenteich fühlt sich die Pflanze in der Flachwasserzone wohl. Hier wird sie in ausreichenden Mengen mit Nährstoffen und Wasser versorgt, sodass nahezu keine sonstigen Pflegemaßnahmen während des Freilandaufenthaltes notwendig werden.

Das feuchtwarme Milieu an Ufern bietet dem Cyperus papyrus optimale Wachstumsbedingungen. Prüfen Sie in langen Hitzeperioden lediglich den Wasserstand, denn wenn die Wurzeln trocken fallen, reagiert die Pflanze sofort und bekommt braune Spitzen an den Trieben.

Gießen

Cyperus papyrus fühlt sich überall dort wohl, wo seine Wurzeln permanent feucht bis nass sind. Das Ziergras dürstet nach Wasser und verträgt problemlos auch stehendes Wasser im Wurzelbereich. Trockenheit hingegen bedeutet den sicheren Tod der wuchsfreudigen Pflanze. Wer darauf Rücksicht nimmt, hat schon einen Großteil des Pflegebedarfs abgedeckt.

  • perfekt als Uferbepflanzung eines großen Gartenteichs
  • kalkarmes Regenwasser zu Gießen benutzen
  • Wurzelballen muss permanent feucht bis nass sein
  • stehendes Wasser darf nicht bis an die runden Halme reichen
  • Pflanzgefäß maximal zu einem Drittel mit Wasser füllen

Vor dem nächsten Wässern sollte das Gießwasser entweder vollständig aufgesaugt worden oder verdunstet sein. Diese Gießtechnik ist sehr wichtig, damit die Pflanze genügend Sauerstoff aufnehmen kann. Lassen Sie den Wurzelballen niemals austrocknen, sondern füllen regelmäßig den Untersetzer wieder mit Wasser auf.

Düngen

In der Natur übernimmt das Ökosystem des Gewässers den Wasser- und Nährstoffhaushalt der imposanten Pflanze. Wird der Papyrus In einem großen Pflanzkübel kultiviert, muss der Gärtner diese Aufgabe übernehmen.

  • nur sehr verhalten düngen
  • einmal monatlich etwas Flüssigdünger über das Gießwasser verabreichen
  • kein Blaukorn oder Hornspäne verwenden

Pflanzgefäße

Damit die Erde der Papyruspflanze ausreichend feucht bleibt, empfiehlt sich die Verwendung eines großzügigen Übertopfes oder alternativ eines hohen Untersetzers, die in regelmäßigen Abständen mit Wasser gefüllt werden müssen. Wählen Sie den Übertopf nicht zu klein, denn sonst ist die Kontrolle schwierig und außerdem die Versorgung der Wurzeln mit Sauerstoff nicht gewährleistet, sodass es in beengten Übertöpfen zu Wurzelfäule kommen kann.

  • großer Übertopf
  • alternativ hoher Untersetzer
  • muss sehr stabil sein (Wuchshöhen bis 3 m)

Echter Papyrus auch Papyrusstaude genannt

Hydrokultur

Eine gute Möglichkeit, den enormen Wasserbedarf und die hohe Luftfeuchtigkeit für die Papyruspflanze zur Verfügung zu stellen, ist die Kultivierung in Hydrokultur. Anstelle von organischem Substrat wird toniges, mineralisches Material in das Pflanzgefäß gefüllt. Das kann beispielsweise Perlit, Blähton oder andere poröse Steinchen sein.

Bevor Sie Pflanzen, die zuvor in normaler Erde herangezogen wurden, in Hydrokultur umtopfen können, ist ein wenig Vorbereitung notwendig. So muss unbedingt sämtliches Substrat aus den Wurzeln entfernt werden.

  • Wurzelballen aus dem Pflanztopf holen
  • losen Wurzelballen über mehrere Tage in einen Eimer mit Wasser stellen
  • jeden Tag Wasser wechseln und ausgeschwemmte Erde entfernen
  • dann unter fließendem Wasser abwaschen
  • beschädigte und faule Wurzeln abschneiden
  • spezielle Hydrokultur-Gefäße mit Schwimmer verwenden
  • eine Schicht mineralisches Substrat einfüllen
  • Pflanze einsetzen
  • mit Hydrokultursteinchen auffüllen

Füllen Sie das Pflanzgefäß mit lauwarmem Wasser auf, bis die Wasserstandsanzeige auf maximal steht. Achten Sie außerdem auf ausreichende Nährstoffversorgung durch einen speziellen Hydrokulturdünger.

Schneiden

Ein regelmäßiger oder gezielter Rückschnitt ist beim Cyperus papyrus nicht notwendig. Es reicht völlig aus, abgestorbene Blätter und Blütenstängel etwa 10 cm über Bodenniveau abzuschneiden. Diese Maßnahme regt die Bildung neuer Triebe an und sorgt für ein frisches, sattgrünes Aussehen.

Umtopfen

Da Zypergrasgewächse unter optimalen Voraussetzungen sehr schnell wachsen, sollte der Gärtner die Zeit vor dem erneuten Ausbringen ins Freie nutzen und die Papyrusstaude umtopfen. Am besten geht das im zeitigen Frühjahr, noch bevor die Pflanze neu ausgetrieben hat. Ist der bisherige Topf bereits vollständig von den Wurzeln durchdrungen, benötigt die Sumpfpflanze ein größeres Gefäß.

  • mindestens einmal jährlich umtopfen
  • Pflanze sehr behutsam aus dem alten Gefäß lösen
  • dazu mehrere Halme an der Basis greifen
  • bei großen Pflanzen ist eine zweite Person notwendig
  • bei Bedarf gleich vermehren oder den Umfang reduzieren
  • Drainage anlegen (Kies, Blähton, Tonscherben)
  • in frisches Substrat einsetzen
  • gut angießen

Zwar ist die Papyruspflanze nicht giftig, dennoch empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen und Kleidung, die die Arme und Beine bedeckt. Die Halme des afrikanischen Grases sind sehr scharf und schneiden schnell tiefe Wunden in die Haut.

Überwintern

Ein Papyrus darf bei uns niemals im Freien überwintern, denn das überlebt die Wärme liebende Pflanze nicht. Da sie keine Temperaturen unter 15 Grad verträgt, muss sie je nach Witterungsverhältnissen bereits ab Anfang September in sein warmes Winterquartier umgestellt werden.

Stellen Sie das Sauergrasgewächs nach Möglichkeit nicht in das gut geheizte Wohnzimmer, denn dort ist die Luft zu trocken und die Pflanze bekommt braune Spitzen. Perfekt wäre natürlich ein Wintergarten, unbedingt notwendig ist dieser jedoch nicht. In einem hellen Badezimmer oder einem kühleren Schlafzimmer fühlt sich Cyperus papyrus dagegen wohl.

  • hellen und warmen Standort wählen
  • nicht direkt neben der Heizung
  • Temperatur: 15-20 Grad
  • für ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit sorgen
  • gelbe Blätter deuten auf Trockenheit hin
  • regelmäßig gießen

Vermehrung

Das Vermehren ist nicht unbedingt schwierig. Deshalb kann diese Herausforderung auch gut von Anfängern gemeistert werden. Das Einzige, was Sie dafür benötigen, ist eine gesunde und kräftige Papyruspflanze.

Teilen

Cyperus papyrus vermehrt sich selbst durch Ableger, sogenannte Rhizome, das sind Wurzelausläufer, die sich unterhalb des Erdniveaus ausbreiten. An Vegetationspunkten am Ableger bilden sich neue Triebe und Wurzeln. Diese jungen Pflanzen sind ab einer bestimmten Größe alleine, das heißt ohne Verbindung zur Mutterpflanze, überlebensfähig. Sie können deshalb einfach von der Papyruspflanze abgetrennt werden.

  • beim Umtopfen teilen
  • Zeitpunkt: Frühjahr
  • vorsichtig den Wurzelballen auseinanderziehen
  • Erde etwas herausschütteln
  • mit einem scharfen, sauberen Messer schneiden
  • bei alten Pflanzen kann eine Axt notwendig sein
  • Wurzelballen je nach Größe in zwei oder drei Stücke Teilen
  • jedes Stück muss mehrere Halme und eigene Wurzeln enthalten
  • Drainage in sauberen Topf füllen
  • Pflanze einsetzen
  • mit Substrat auffüllen
  • gut angießen

Echter Papyrus wächst bis zu 3 Meter hoch

Stecklinge

Etwas anspruchsvoller ist hingegen das Vermehren des Papyrus durch Stecklinge. Im Gegensatz zum Falschen Papyrus, bei dem diese Methode sehr zuverlässig funktioniert, hat die Variante beim Echten Papyrus jedoch nur geringe Erfolgschancen. Einen Versuch ist es dennoch wert.

  • Zeitpunkt: Sommer
  • Halme etwa 5 cm unterhalb der Kronblätter schneiden
  • die Hochblätter auf etwa die Hälfte stutzen
  • Schopf kopfüber in feuchte Anzuchterde stecken
  • Einpflanztiefe: etwa 2 cm
  • Substrat: Anzuchterde, Gemisch aus Torf und Sand
  • alternativ in Glas mit Wasser stellen

Nach erfolgreicher Bewurzelung, die mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann, pflanzen Sie die Ableger in Blumentöpfe ein.

Samen

Eine etwas zeitaufwendige, aber dennoch erfolgsversprechende Art, den Echten Papyrus zu vermehren, ist die Aussaat der feinen Samen, die sich in den an langen Halmen sitzenden Blüten bilden.

  • Zeitpunkt: in der Wohnung ganzjährig
  • Samen nur auf Substrat aufstreuen
  • nicht mit Erde bedecken
  • Substrat: Anzuchterde, Kakteenerde
  • Substrat immer feucht halten
  • nur von unten gießen
  • Pflanzgefäß mit Plastiktüte vor Verdunstung schützen
  • alternativ ein Zimmergewächshaus benutzen
  • Standort: hell (ohne direkte Sonne)
  • Keimtemperatur: 25-28 Grad
  • Keimdauer: etwa 30 Tage
  • gelegentlich lüften, um Schimmel zu vermeiden

Nachdem sich die ersten Keimlinge zeigen, geht das Wachstum der Papyruspflanze recht zügig, insofern Temperatur, Wasserhaushalt und Lichteinstrahlung stimmen. Ab einer Größe von etwa drei Zentimetern können die Jungpflanzen vereinzelt und wie eine ausgewachsene Papyruspflanze gepflegt werden.

Delikatesse für Katzen

Wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Katzen nur schwer davon abzuhalten sind, an den frischen Blättchen zu knabbern. Papyruspflanzen ziehen Katzen magisch an. Um Ihr Haustier brauchen Sie sich nicht zur sorgen, das Gras ist nicht giftig. In diesem Fall ist eher der Papyrus gefährdet.

Besondere Arten

Neben der sehr ausladend wachsenden Papyrusstaude werden im Fachhandel auch niedrigere Formen angeboten. Für die reine Zimmerkultur oder alle Gärten mit wenig Platz empfehlen sich diese Sorten.

Little Giant Papyrus (Cyperus papyrus Dwarf Form)

  • Wuchshöhe: bis 1 m
  • verträgt auch höhere Wasserstände (bis 30 cm)
  • einfacher zu kultivieren als die ursprüngliche Form

Krankheiten

Krankheiten und Schädlinge

Erkrankungen der robusten Pflanze sind eher selten, bei zu hohen Gießwassermengen kann jedoch Wurzelfäule auftreten. Besonders in ihrem Winterquartier ist die Papyruspflanze anfällig für Spinnmilben, vor allem, wenn die Pflanze neben der Heizung steht. Waschen Sie die das Ziergras bei Befall unter der Dusche ab und erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit.

Das geht sehr einfach, indem Sie das gesamte Ziergras für mehrere Tage in eine durchsichtige Plastiktüte stellen und diese zubinden. Die Pflanze selbst übersteht diese Maßnahme problemlos, die Spinnmilben hingegen mögen keine hohe Luftfeuchtigkeit und verschwinden oder sterben ab.

Echter Papyrus, Cyperus papyrus ist eine dekorative Pflanze

Pflegefehler

Meist sind es unterschiedliche Fehler in der Pflege, die einen Cyperus papyrus schwächen und zum Absterben bringen. Erste Anzeichen dafür sind braune Spitzen an den Blättern.

Wassermangel

Bekommen die Blätter der Papyruspflanze plötzlich braune Spitzen, ist in der Regel ein Wassermangel schuld. In diesem Fall sollte dringend der Wasserstand im Kübel kontrolliert werden. Ist das Substrat nicht tropfnass, muss sofort nachgegossen werden. Übertreiben Sie aber nicht gleich und fluten den ganzen Kübel.

Die Pflanze mag es nicht, wenn ihre Halme nass werden. Deshalb sollte maximal ein Drittel der Wurzeln im Wasser stehen. Besprühen Sie die Pflanze zusätzlich jeden zweiten oder dritten Tag mit kalkarmem Wasser. Vertrocknete Halme oder braune Spitzen können Sie mit einem scharfen Messer oder einer Schere bis kurz vor dem grünen Bereich abschneiden.

Wurzelfäule

Steht die Papyruspflanze permanent mit dem gesamten Wurzelballen in abgestandenem Wasser, droht Wurzelfäule. Das Substrat sowie die Wurzeln des Cyperus papyrus beginnen aus Sauerstoffmangel abzusterben. Nehmen Sie die Pflanze sofort aus dem Wasser und lassen Sie sie zunächst gut abtropfen. Anschließend werden vorsichtig alle weichen Wurzeln mit einem sterilen Messer bis ins gesunde Gewebe geschnitten.

Entfernen Sie so viel des alten Substrates wie möglich und pflanzen Sie den Papyrus in frische Erde und einen sauberen Topf. Ab sofort wird die Pflanze erst dann erneut gegossen, wenn ein Großteil des vorherigen Gießwassers bereits verbraucht ist. Schütten Sie das alte Wasser weg und lassen Sie die Wurzeln für etwa 15 Minuten antrocknen, bevor der Topf erneut zu einem Drittel mit Wasser gefüllt wird.